Die Naturschutzorganisation WWF hat untersucht, wie gut Österreichs Bundesländer geschützte Tiere schützen – und fällt das Urteil: Es gibt noch viel zu tun.

Was ist passiert? Der WWF hat sein viertes Bundesländer-Barometer veröffentlicht. Darin prüft die Organisation, wie Biber, Fischotter, Luchs, Seeadler und Wolf in den neun Bundesländern geschützt werden. Das Ergebnis ist deutlich: Von 35 Bewertungen schneiden 31 nur „teilweise umgesetzt" oder „mangelhaft" ab. Seit 2020 wurden laut WWF mehr als 1.200 Biber, Fischotter und Wölfe getötet – auf Basis von Verordnungen, die aus Sicht des WWF gegen EU-Recht verstoßen. Besonders auffällig ist, dass die Wölfe vor allem in Kärnten und Salzburg abgeschossen werden.