Eine neue Zählung zeigt: Die Hälfte der Libellenarten in Vorarlberg ist bedroht, doch es gibt Pläne, die Tiere zu schützen.
Libellen sind coole Insekten – sie fliegen, jagen Mücken und sehen aus wie winzige Hubschrauber. Doch in Vorarlberg geht es ihnen nicht gut. Die Hälfte der Libellenarten ist in der roten Zone, also gefährdet. Fachleute sagen: "ernüchternd".
Es gibt aber auch gute Nachrichten. 19 Arten haben sich seit 2001 ein bisschen erholt. Und fünf neue Arten wurden gefunden, weil es in Vorarlberg wärmer wird. Doch das hilft nicht allen. 16 Prozent stehen auf der Vorwarnstufe, das heißt: Sie könnten bald in Gefahr sein.
Das Hauptproblem: Ihre Lebensräume gehen verloren. Moore trocknen aus, Bäche werden begradigt und Ufer zubetoniert. Libellen brauchen aber sauberes Wasser, Pflanzen am Ufer und kleine Teiche, um sich wohlzufühlen.
Die Lösung: Naturschützer arbeiten daran, Bachläufe wieder naturnah zu machen und Moore zu schützen. Solche Renaturierungen schaffen neue Plätze, an denen Libellen leben können. Auch kleine Gartenteiche können helfen.
