Die FPÖ hat einen Popsong veröffentlicht, in dem das Wort "Remigration" vorkommt – die ÖVP und andere kritisieren das Lied scharf.
Die FPÖ, eine rechte Partei in Österreich, hat ein neues Lied herausgebracht. Es heißt "Airbert One – Der Remigrationssong". Im Video singen Menschen fröhlich Sätze wie "Remigration – tschüss, tschüss, tschüss. Österreich ist frei!" Dazu sieht man Bilder von Seen, Bergen und dem Burgtheater, also typisch österreichische Motive. Viele finden diesen Ton unpassend, weil das Wort "Remigration" in der Politik bedeutet, dass Menschen mit ausländischen Wurzeln das Land verlassen sollen – auch wenn sie schon lange in Österreich leben.
Die ÖVP, die andere große Partei in Österreich, kritisiert das Lied deutlich. Nico Marchetti von der ÖVP sagt: "Wo war die Airbert One, als Kickl Innenminister war?" Damit meint er, dass die FPÖ lieber Songs macht, statt sich um echte Probleme zu kümmern. Andreas Hanger von der ÖVP nennt den Auftritt der FPÖ eine "peinliche Vorstellung". Auch Politiker wie Martin Sellner von der Identitären Bewegung benutzen das Wort "Remigration" oft. Kritiker sagen: Die FPÖ macht damit Politik gegen Minderheiten.
