In Rom haben am Wochenende Tausende Menschen für eine schärfere Migrationspolitik demonstriert, während eine neue rechte Partei gegründet wurde.

Was ist passiert? In Rom sind am Samstag nach Behördenangaben etwa 4.000 Menschen durch die Innenstadt gezogen. Auf einem großen Banner stand „Remigration und Rückeroberung". Damit meinen die Teilnehmer, dass Menschen mit Migrationsgeschichte das Land wieder verlassen sollen – auch wenn sie legal in Italien leben. Zur Demo hatten unter anderem rechtsextreme Gruppen aufgerufen, es waren auch Vertreter der neofaschistischen Bewegung CasaPound dabei. Am Rand gab es eine Gegendemo, die ein Banner mit „Fuck remigration" zeigte. Zeitgleich hat der frühere General Roberto Vannacci seine neue Partei Futuro Nazionale („Nationale Zukunft") gegründet – sie will laut Umfragen etwa vier Prozent der Stimmen bekommen und macht der rechten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Konkurrenz.