Die Chefin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Marion Ackermann, lädt am 7. Juni zu einem Demokratietag auf die Berliner Museumsinsel ein – mit Diskussionen über Patriotismus, Wehrpflicht und Kunstfreiheit.

Stell dir vor, du gehst am Sonntag in ein Museum und redest dort über Politik. Genau das passiert am 7. Juni auf der Museumsinsel in Berlin. Dort findet ein Demokratietag statt. Marion Ackermann, die Chefin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, hat ihn organisiert. Mit dabei sind die Stiftung Hambacher Schloss und die Stiftung Berliner Mauer. Auf dem Programm stehen Debatten zu Themen wie Patriotismus, Wehrpflicht und Kunstfreiheit. Das sind Fragen, die dich direkt betreffen – zum Beispiel, was dein Land für dich bedeutet und welche Rechte du hast.

Ackermann sagt, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist. In manchen europäischen Ländern werden Museumsleute entlassen, wenn sie nicht zur Meinung der Regierung passen. Sie findet: Das darf hier nicht passieren. "Wir leben zum Glück in einem freien Land, das Grundrechte garantiert und schützt, auch die Freiheit der Kunst. Aber wir müssen diese Freiheiten immer wieder auch verteidigen", sagt sie. Deshalb will sie mit dem Demokratietag zeigen, dass Kultur und Demokratie zusammengehören.