Ein Untersuchungsausschuss im österreichischen Parlament untersucht wichtige politische Fragen – kann aber sehr viel Geld kosten.

Im Nationalrat gibt es gerade einen Ausschuss, der sich mit dem Tod eines früheren Spitzenbeamten beschäftigt. Er wurde von der FPÖ eingesetzt und kostet bisher schon mehrere Hundertausend Euro. Bis zum Jahresende könnten es laut Hochrechnung sogar 2,2 bis 2,6 Millionen Euro werden.

Der ÖVP-Abgeordnete Andreas Hanger kritisiert das scharf. Er sagt: Für das viele Geld gibt es fast keine neuen Erkenntnisse. Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Ministerien seien mit dem Ausschuss beschäftigt, darunter rund 351 im Innenministerium und etwa 140 in der Parlamentsdirektion.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat nach einem zweiten Gutachten festgestellt, dass Christian Pilnacek ertrunken ist. Es gibt demnach keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Behörde hat ihre Ermittlungen eingestellt.