In Niederösterreich werden derzeit Fische aus kleinen Bächen gerettet, weil das Wasser wegen der großen Hitze knapp wird.
In der Region Purgstall in Niederösterreich gibt es gerade ein Problem: Es hat lange nicht geregnet, und die kleinen Bäche haben viel weniger Wasser als sonst. Das Wasser wird wärmer und enthält weniger Sauerstoff. Für Fische wie Forellen ist das richtig schlecht, weil sie kühles, sauerstoffreiches Wasser brauchen, um zu überleben.
Fischer und Helferinnen und Helfer sind deshalb jetzt in den Bächen unterwegs und fangen die Fische ein. Sie bringen die Tiere in tiefere Bachabschnitte, wo noch genug Wasser, Sauerstoff und kühlere Temperaturen vorhanden sind. So haben die Fische eine Chance, die heiße Zeit zu überstehen.
Wenn du selbst in der Natur unterwegs bist, kannst du aufmerksam sein: Wenn du siehst, dass ein Bach fast kein Wasser mehr hat oder dass Fische an der Oberfläche nach Luft schnappen, kannst du das bei der Gemeinde oder einem Fischereiverein melden. Jeder Hinweis hilft, schneller zu reagieren und Tiere zu retten.
