Wegen Hitze und Trockenheit gibt es in mehreren europäischen Ländern Regeln, wer wann Wasser aus dem Hahn nutzen darf.

In Irland, Italien, Frankreich und Teilen der Schweiz darfst du gerade nicht einfach den Garten sprengen oder das Auto waschen. Dort haben Städte und Regionen sogenannte Wasserschutzverordnungen erlassen. In Dublin gilt zum Beispiel seit Kurzem ein sechs Wochen langes Verbot, den Gartenschlauch zu benutzen. Wer sich nicht daran hält, kann eine Strafe bekommen. Auch in München darfst du deinen Pool nicht mit Trinkwasser füllen und den Rasen nicht sprengen – bei Verstößen drohen sogar Geldbußen bis zu 50 000 Euro.

Viele Politikerinnen und Politiker sagen: Wir müssen alle sorgsamer mit Wasser umgehen. In Deutschland diskutieren der Städtetag, der Landkreistag und die Grünen-Fraktion im Bundestag darüber, ob es überall im Land gleiche Regeln geben soll. Besonders große Firmen, die viel Wasser aus Flüssen oder Seen pumpen, sollen nach Meinung von Britta Haßelmann von den Grünen mehr Verantwortung übernehmen. Auch das Befüllen von privaten Pools wird hinterfragt, weil das in trockenen Sommern viel Wasser verbraucht.