Wegen der großen Trockenheit dürfen Menschen in mehreren Teilen von Brandenburg kein Wasser mehr aus Flüssen und Seen pumpen – und es könnten noch mehr Verbote dazukommen.

Was ist passiert? In Brandenburg regnet es seit Monaten viel weniger als sonst, und die Temperaturen sind hoch. Deshalb trocknen Flüsse, Seen und Bäche langsam aus. Damit nicht noch mehr Wasser verschwindet, haben sieben Kreise und Städte gesagt: Ab jetzt darf niemand mehr Wasser aus Seen, Flüssen oder Teichen pumpen oder ableiten. Zum Beispiel im Kreis Havelland, in der Stadt Brandenburg an der Havel, in Potsdam-Mittelmark, Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Gärten mit Trinkwasser gießen ist dort nur abends und nachts erlaubt, zwischen 18 und 10 Uhr.

Wer hilft? Die Behörden in den Kreisen und Städten beobachten die Wasserstände genau und passen die Regeln an. Die Stadt Potsdam arbeitet gerade an einem eigenen Verbot. Cottbus sagt: Wir können ein Verbot nicht ausschließen. Und der Kreis Ostprignitz-Ruppin bittet alle Leute direkt, Wasser sehr sparsam zu benutzen. Auch Naturschützer schauen mit: Wenn das Wasser in den Flüssen fehlt, leiden Fische, kleine Tiere und Pflanzen darunter.