Ein neuer Bericht zeigt: Weltweit hungern etwas weniger Menschen, doch in Afrika stockt der Fortschritt und die Lage bleibt ernst.

Was ist passiert? Der aktuelle Welternährungsbericht wurde in Rom vorgestellt. Demnach haben im Jahr 2025 zwischen 608 und 696 Millionen Menschen weltweit nicht genug zu essen – das sind etwa 14 Millionen weniger als im Jahr davor. Klingt erstmal gut, ist aber nur ein winziger Schritt nach vorne. Die Vereinten Nationen (UN) haben sich eigentlich vorgenommen, den Hunger bis 2030 komplett abzuschaffen. Bei diesem Tempo wird das Ziel laut Experten aber klar verfehlt.

Besonders schlecht sieht es in Afrika aus. Dort leben inzwischen 309 Millionen hungernde Menschen – mehr als in Asien, obwohl Asien viel mehr Einwohner hat. Fast zwei Drittel der Menschen in Afrika können sich keine gesunde Mahlzeit leisten. Auch 150 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind chronisch mangelernährt, weil ihnen wichtige Nährstoffe fehlen.

Wer hilft? Verschiedene UN-Organisationen arbeiten zusammen, um das Problem zu bekämpfen: die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), das Welternährungsprogramm WFP, UNICEF für Kinder und die WHO für Gesundheit. Auch Organisationen wie die Welthungerhilfe in Deutschland schlagen Alarm und sorgen mit Hilfsprogrammen dafür, dass Familien vor Ort Nahrung bekommen.

Was kannst du tun? Auch junge Menschen können helfen: Informiere dich über die Arbeit von Hilfsorganisationen, erzähle anderen davon oder unterstütze Spendenaktionen an deiner Schule. Wer Lebensmittel verschwendet, kann mit Freunden oder Familie kleine Aktionen starten, um Essen zu retten. Jede Stimme zählt, damit der Hunger weltweit nicht in Vergessenheit gerät.