Die Vereinten Nationen haben einen neuen Bericht veröffentlicht: Weniger Menschen hungern als im Vorjahr – aber Hunderte Millionen haben trotzdem nicht genug zu essen.

Im vergangenen Jahr hatten laut UN-Bericht etwa 7,8 Prozent der Weltbevölkerung nicht genug zu essen. Das sind grob 608 bis 696 Millionen Menschen. Gegenüber 2024 ist die Zahl um rund 14 Millionen gesunken – immerhin der dritte Rückgang in Folge. Trotzdem sind das noch sehr viele Betroffene. Besonders schlimm ist die Lage in Afrika: Dort hungern etwa 309 Millionen Menschen, mehr als in jeder anderen Weltregion.

Verschiedene UN-Organisationen versuchen, die Lage zu verbessern. Die FAO, das Welternährungsprogramm, UNICEF, die WHO und andere arbeiten zusammen. Maximo Torero, Chefökonom der FAO, erklärt, dass Länder wie Indien große Fortschritte machen: Sie haben ihre Hilfssysteme digitalisiert, damit Lebensmittel schneller bei armen Familien ankommen. Auch eine bessere Logistik nach der Ernte – etwa bei Lagerung, Transport und Kühlung – kann helfen, weil rund 70 Prozent der Lebensmittelkosten erst danach entstehen.