Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass Mitte der 2080er Jahre etwa 10,3 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden – derzeit sind es rund 8,3 Milliarden.

Die Weltbevölkerung wächst also weiter, aber langsamer. Grund dafür ist, dass Frauen im Durchschnitt heute weniger Kinder bekommen als früher. Lag die Zahl in den 1970er Jahren noch bei etwa vier Kindern pro Frau, sind es heute rund 2,2. Gleichzeitig werden die Menschen älter, weil Medizin und Lebensbedingungen besser sind. In manchen Ländern wie Japan, Russland oder China schrumpft die Bevölkerung sogar schon.

Es gibt aber Regionen, in denen die Bevölkerung noch stark wächst – vor allem in Teilen Afrikas und Asiens. In Ländern wie Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo oder Somalia könnte sich die Zahl der Menschen bis 2054 ungefähr verdoppeln. Auch in Österreich wächst die Bevölkerung, aber nur wegen Zuwanderung aus anderen Ländern. Anfang 2026 lebten hier 9.215.956 Menschen.