Die Vereinten Nationen haben nachgeschaut, wie es um die 17 großen Ziele für eine bessere Welt steht – und das Ergebnis ist eher enttäuschend.
Stell dir vor, die ganze Welt hat sich vor elf Jahren 17 Ziele gesetzt: keine Armut, kein Hunger, sauberes Wasser, gute Bildung, Klimaschutz und Frieden. Ein neuer UN-Bericht zeigt jetzt: Bei vielen dieser Ziele passiert gerade nicht genug. Nur in 36 Prozent der Fälle läuft es so, wie es laufen sollte. Und in 15 Prozent der Fälle ist die Lage sogar schlechter als 2015, also dem Jahr, in dem die Ziele beschlossen wurden.
Ein großes Problem ist das Geld. Es fehlen vier Billionen US-Dollar – das sind ungefähr 3,5 Billionen Euro – um alle Ziele bis 2030 zu schaffen. Außerdem ist die Entwicklungshilfe im Jahr 2025 um 23 Prozent gesunken. Das ist der größte Rückgang, den es je gab. Programme gegen Armut, für Gesundheit und gegen Hunger bekommen dadurch weniger Geld.
