Beim NATO-Gipfel in Ankara beraten Staatschefs über mehr Hilfe für die Ukraine und darüber, wer künftig mehr für die Verteidigung zahlt.
Was ist passiert? Beim Treffen in der türkischen Hauptstadt Ankara geht es um zwei große Fragen: Wie kann die NATO die Ukraine weiter unterstützen? Und wer im Bündnis soll künftig mehr Geld für Verteidigung ausgeben? Für die Ukraine sind jährlich mindestens 70 Milliarden Euro über zwei Jahre geplant – insgesamt also 140 Milliarden Euro. Ein zusätzliches Hilfspaket der EU über rund 60 Milliarden Euro bis Ende 2027 wird mitgerechnet. Auch Deutschland will 2026 etwa 125 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben, ein Viertel mehr als im Jahr davor.
Wer hilft? Die europäischen NATO-Länder und Kanada wollen künftig stärker Verantwortung in der Bündnisverteidigung übernehmen. Deutschland erhöht seine Verteidigungsausgaben deutlich. Außerdem ist ein großes Programm zur Drohnenabwehr geplant: In den kommenden fünf Jahren sollen mehr als 40 Milliarden US-Dollar in Technik, Ausbildung und Frühwarnsysteme fließen, damit Drohnen besser erkannt und gestoppt werden können.
Was kannst du tun? Informier dich aus seriösen Quellen wie dem Deutschlandfunk, der Tagesschau oder der dpa, was hinter Begriffen wie „Bündnisverteidigung" oder „Lastenteilung" steckt. Sprich mit Freundinnen und Freunden oder in der Schule darüber, warum solche Entscheidungen wichtig sind. Und wenn du selbst aktiv werden willst: Viele Hilfsorganisationen wie die Aktion Deutschland Hilft oder das Deutsche Rote Kreuz freuen sich über Unterstützung, etwa durch Spenden oder ehrenamtliches Engagement.
