Israel sagt, es gibt genug Hilfsgüter in Gaza, doch das UN-Welternährungsprogramm sieht die Lage kritisch.
Was ist passiert? Israel hat Berichte über eine Hungerkrise im Gazastreifen zurückgewiesen. Die Behörde COGAT sagt, seit der Waffenruhe im Oktober 2025 seien fast 1,8 Millionen Tonnen Lebensmittel geliefert worden. Außerdem seien die Preise für Essen stark gesunken: um 72 Prozent seit September 2025. Zur Wasserversorgung sagt Israel, jeder Mensch bekomme im Schnitt 40 Liter pro Tag – doppelt so viel, wie die WHO eigentlich als Mindestwert vorsieht. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef sieht das anders: Ihm zufolge haben viele Menschen in Gaza kaum Zugang zu sauberem Trinkwasser. 82 Prozent der Familien leiden demnach unter Wasserknappheit. Auch das UN-Welternährungsprogramm WFP warnt, die Ernährungslage sei weiterhin ernst.
Wer hilft? Vor Ort sind viele internationale Organisationen aktiv, zum Beispiel das UN-Welternährungsprogramm WFP und Unicef. Sie versuchen, Familien mit Essen und Wasser zu versorgen und die Lage genau zu dokumentieren. Auch Reporterinnen und Reporter berichten aus der Region, damit die Weltöffentlichkeit erfährt, was gerade passiert.
