Nach zwei schweren Erdbeben an der Küste Venezuelas suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden – und stoßen dabei manchmal auf kleine Wunder.
Was ist passiert? Am 24. Juni 2026 haben zwei starke Erdbeben Teile der Küste von Venezuela erschüttert. Ganze Häuser sind eingestürzt, Tausende Menschen sind noch vermisst, und viele Familien haben alles verloren, was sie besessen haben. Besonders schlimm getroffen hat es die Stadt La Guaira mit ihren zerstörten Häusern und riesigen Schuttbergen. Trotz der zerstörten Straßen versuchen Helfer, in jedes Dorf zu kommen.
Wer hilft? Internationale Rettungsteams sind im Einsatz, darunter auch Helfer vom deutschen Technischen Hilfswerk (THW). Sie suchen mit Suchhunden und Spezialgeräten nach Verschütteten. In Catia La Mar konnte ein 43-jähriger Wachmann nach acht Tagen lebend aus den Trümmern gezogen werden – obwohl Experten sagen, dass das fast unmöglich ist. Auch ein dreijähriges Kind wurde nach mehreren Tagen noch lebend gefunden. Ärzte ohne Grenzen kümmert sich um die Verletzten, und freiwillige Biker, organisiert von Influencern und Motorradclubs, liefern Hilfsgüter in Gebiete, die mit dem Auto nicht mehr erreichbar sind.
Was kannst du tun? Auch wenn Venezuela weit weg ist, kannst du helfen: Erzähle Freunden und Familie von der Lage, damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät. Viele Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder das THW freuen sich über Spenden, mit denen sie Wasser, Medikamente und Zelte kaufen. Und wenn du selbst älter wirst: Überlege dir, ob du dich vielleicht einmal ehrenamtlich bei einer Hilfsorganisation engagieren willst – jede helfende Hand zählt.
