Nach einem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela bergen Rettungsteams weiter Überlebende aus den Trümmern, während Helfer aus rund 30 Ländern bei der Versorgung helfen.

Vor etwa einer Woche hat ein Doppel-Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 Venezuela erschüttert. In der Küstenstadt La Guaira stürzten viele Häuser ein, mehr als 1.900 Menschen kamen nach offiziellen Angaben ums Leben. Besonders schlimm war, dass das zweite Beben schon 39 Sekunden nach dem ersten kam, als die Menschen überhaupt noch nicht reagieren konnten.

Am Dienstag gab es eine gute Nachricht: Ein Team aus Jordanien hat einen dreijährigen Jungen nach sechs Tagen lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes in Caracas gezogen. Er bekam sofort Erste Hilfe und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch aus El Salvador kam Hilfe: Rettungskräfte erreichten einen 44-jährigen Mann in der Küstenstadt Maiquetía und versorgten ihn durch einen Schlauch mit Wasser.