Eine große deutsche Hilfsorganisation warnt: Wenn weniger Geld für den Kampf gegen Hunger zur Verfügung steht, leiden weltweit viele Menschen.

Die Welthungerhilfe hat in Berlin ihren Jahresbericht für 2025 vorgestellt. Das Wichtigste in einem Satz: Rund 673 Millionen Menschen auf der Welt haben laut der Organisation nicht genug zu essen. Besonders schlimm ist die Lage laut den Expertinnen und Experten im Sudan und im Gazastreifen. Auch der Klimawandel macht die Situation schlimmer, weil Dürren und Überschwemmungen die Ernten zerstören.

Zum Glück gibt es viele Menschen und Organisationen, die helfen. Die Welthungerhilfe wurde 1962 gegründet, ist politisch unabhängig und wird vor allem durch Spenden aus der Bevölkerung finanziert. Im letzten Jahr konnte sie 19 Millionen Menschen in 37 Ländern unterstützen – zum Beispiel mit Lebensmitteln, Saatgut oder dem Wiederaufbau von Brunnen. Auch andere Hilfswerke, UN-Organisationen und viele Ehrenamtliche setzen sich dafür ein, dass weniger Menschen hungern müssen.