Eine Dürre-Expertin, also ein Fachmann für Wassermangel, sagt: Wir müssen in Deutschland endlich genau wissen, wer wie viel Wasser nutzt.

Was ist passiert? In vielen Teilen Deutschlands ist es seit Monaten sehr trocken. Besonders im Osten und im Süden fehlt Regen, und der Boden ist viel trockener als sonst. Deshalb haben einige Städte und Landkreise sogar schon verboten, Wasser aus Flüssen oder Seen zu entnehmen — zum Beispiel zum Gießen oder für die Industrie. Ein Experte namens Andreas Marx, der eine Übersichtskarte über die Bodenfeuchte in ganz Deutschland betreut, sagt: Das ist eine echte Dürre-Phase, und so eine Phase kann durchaus über zehn Jahre dauern.

Wer hilft? Viele Menschen arbeiten daran, das Problem besser in den Griff zu bekommen. Auf einem Wasserkongress in Dresden haben sich Verbände aus Sachsen, Brandenburg und Berlin getroffen und gesagt: Wir müssen zusammenarbeiten, weil Wasser keine Landesgrenze kennt. Die Bundesregierung hat das Ziel, die Wassernutzung besser zu überwachen, schon 2023 in ihrer Wasserstrategie festgeschrieben. Und Forschungseinrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum in Leipzig liefern jeden Tag neue Daten, damit alle sehen können, wo es gerade zu trocken ist.

Was kannst du tun? Du kannst zu Hause bewusst mit Wasser umgehen — kürzer duschen, nicht unnötig den Garten sprengen und darauf achten, dass kein Hahn tropft. Wenn du dich für das Thema interessierst, schau dir die Karte des Dürremonitors an und erzähle Freundinnen und Freunden davon. Klimaschutz, also weniger Treibhausgase zu erzeugen, hilft langfristig, damit es nicht noch wärmer und trockener wird.