In Süd- und Ostdeutschland fehlt seit Monaten der Regen – und das hat Folgen für Felder, Wälder und Flüsse.

Was ist passiert? In vielen Teilen Deutschlands, vor allem im Süden und Osten, ist es seit dem Herbst 2025 viel zu trocken. Auf Karten, die zeigen, wie viel Wasser im Boden ist, leuchten diese Regionen rot. Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sagen: Das ist eine außergewöhnliche Dürre. Besonders die obersten 25 bis 40 Zentimeter des Bodens verlieren gerade schnell Wasser, weil es so heiß ist und weil die Pflanzen viel trinken. Wenn es nicht bald deutlich mehr regnet als sonst, wird das Problem eher größer als kleiner – denn im Sommer trocknen Böden normalerweise weiter aus.

Wer hilft? Forscherinnen und Forscher beobachten die Lage genau. Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums misst regelmäßig die Bodenfeuchte und warnt frühzeitig, damit Landwirtinnen und Landwirte, Försterinnen und Förster sowie Behörden sich auf Ernteausfälle, sinkende Flusspegel oder Waldbrände vorbereiten können. Auch die Landwirtschaft versucht, mit weniger Wasser auszukommen, etwa durch angepasste Fruchtfolgen oder sparsamere Bewässerung.