Der österreichische Forschungsrat will eine klare Strategie, wie Österreich mit Studierenden aus Ländern außerhalb der EU umgehen soll.
Stell dir vor, jemand kommt zum Studieren aus einem Land, das nicht zur EU gehört - zum Beispiel aus Vietnam. Genau über diese Leute wird gerade in Österreich diskutiert. Der Rat für Forschung und Wissenschaft, kurz FORWIT, hat gesagt: Wir brauchen endlich einen Plan, wie wir mit diesen Studierenden umgehen wollen. Denn es werden immer mehr, während die Zahl der österreichischen Studierenden sinkt.
Was ist das Problem? Viele Unis nehmen internationale Studierende auf, weil sie dadurch ihre eigenen Ziele leichter erreichen - zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an aktiven Prüflingen. FORWIT-Chef Thomas Henzinger findet: Das ist die falsche Motivation. Außerdem ist es oft unklar, ob ein Schulabschluss aus dem Ausland wirklich dem österreichischen Matura entspricht. Und nach dem Studium dürfen Drittstaats-Studierende häufig gar nicht in Österreich bleiben und arbeiten - anders als Studierende aus EU-Ländern.
