Bund, Länder und Gemeinden haben sich nach einer 13-stündigen Verhandlung auf ein großes Reformpaket geeinigt, das vor allem Gesundheit, Bildung und Verwaltung betrifft.
Du hast sicher schon einmal lange auf einen Arzttermin gewartet oder davon gehört, dass jemand extra zum Wahlarzt gehen musste, weil es schnell gehen musste. Genau hier will die österreichische Regierung ansetzen. Nach mehr als 13 Stunden Verhandlung haben sich Bundesregierung, Länder und Gemeinden auf einen Plan geeinigt. Bundeskanzler Christian Stocker hat das Ergebnis als 'herzeigbar' bezeichnet. Im Mittelpunkt stehen mehr Hausarztstellen, neue Facharztzentren und die Idee, dass Patientinnen und Patienten besser durch das System gelotst werden – zum Beispiel über die Telefonnummer 1450.
Im Bildungsbereich wird es ebenfalls Veränderungen geben. In Kindergärten soll es bald einheitliche Regeln geben. Eine Gruppe für Kinder zwischen drei und sechs Jahren darf künftig höchstens 22 Kinder enthalten. Außerdem sollen Assistenzkräfte eine Mindestausbildung bekommen. Die Schulstruktur mit Bundes- und Landesschulen bleibt zwar bestehen, aber Schulpsychologen und die Nachmittagsbetreuung sollen künftig in den Bildungsdirektionen gebündelt werden.
