Politikerinnen und Politiker aus der Bundesregierung, den Bundesländern und den Gemeinden haben sich am Dienstag in Wien getroffen, um über große Reformen zu reden.

Es ging um zwei große Themen: das Gesundheitssystem und die Bildung. Vor allem beim Gesundheitssystem gibt es Streit, weil viele Beteiligte ihre Macht nicht abgeben wollen. Trotzdem haben sich alle Seiten schon auf ein paar Punkte geeinigt. Zum Beispiel sollen Kosten von den teuren Spitälern hin zu den günstigeren Arztpraxen wandern.

Bei der Bildung wollen die Verhandler, dass es in der Elementarpädagogik in ganz Österreich gleiche Standards gibt. Was sich genau ändern wird, war am Dienstag aber noch unklar. Auch das Problem mit den sogenannten Gastpatienten soll gelöst werden. Das sind Menschen, die in einem anderen Bundesland behandelt werden als dort, wo sie wohnen.

Von den Verhandlern haben die meisten der Presse nichts erzählt. Am meisten gesagt hat Beate Meinl-Reisinger, die Chefin der Partei NEOS. Sie meinte: „Man habe schon viel verhandelt, doch seien einige Punkte bisher offen geblieben.“ Sie findet, dass Österreich diese Reformen braucht, weil die Leute sie erwarten.