Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner sagt: Die Sommerferien sollen zwei Wochen früher beginnen, weil es in den Klassenzimmern im Juni oft zu heiß ist.
Stell dir vor: Du sitzt im Juni in der Schule, draußen sind 35 Grad und im Klassenzimmer ist die Luft stickig. Genau das beschreibt Daniel Fellner, der Landeshauptmann von Kärnten. Er sagt: „Die Klassenzimmer werden zu Hitzestau-Zonen.“ Deshalb will er, dass die Sommerferien nicht erst Anfang Juli, sondern schon Mitte Juni anfangen.
Fellner hat noch eine andere Idee: Wenn die Sommerferien zwei Wochen früher beginnen, gibt es zwischen Sommer- und Herbstferien zwei Wochen mehr Schule. Diese zusätzlichen Wochen seien „unterrichtstechnisch wichtig" und machen die Herbstferien sinnvoller, meint er.
Fellner ist nicht der Einzige mit dieser Idee. Auch Bettina Emmerling, die Wiener Bildungsstadträtin, hat sich schon dafür eingesetzt. Sie sagt, die heißen Tage nehmen zu – und Schulen brauchen darauf eine Antwort. Jetzt liegt der Ball beim Bund, also bei der Bundesregierung in Wien. Sie entscheidet, wann die Ferien in ganz Österreich offiziell beginnen.
