In diesem Sommer wurden in Deutschland über 40 Grad gemessen – und die Diskussion darüber, wie wir uns besser vor Hitze schützen können, hat gerade erst begonnen.

Was ist passiert? Im Juni 2026 hat eine schwere Hitzewelle Deutschland getroffen. Im Osten Brandenburgs gab es einen vorläufigen Rekord von 41,7 Grad. Autobahnen wurden gesperrt, weil der Asphalt aufgeplatzt ist, und Züge standen still, weil Schienen und Weichen beschädigt wurden. In Pflegeheimen in Krefeld und Dormagen mussten Bewohner ins Krankenhaus, weil ihre Zimmer bis zu 50 Grad heiß waren. In vielen Schulen war es heißer als die empfohlenen 27 Grad, und kaputte Fenster oder Rollläden machen das Lernen noch schwerer.

Wer hilft? Politikerinnen und Politiker, Städte und Verbände suchen nach Lösungen. Bundesumweltminister Carsten Schneider sagt, der Bund habe 100 Milliarden Euro aus einem Sonderfonds bereitgestellt. Die Grünen-Politikerin Katharina Dröge fordert Klimaanlagen für Pflegeheime, Krankenhäuser und Schulen, am besten kombiniert mit Solarstrom. Städte wie Barcelona, Paris, Singapur und Medellín zeigen, dass Begrünung, Schattenplätze und kühle Räume in heißen Sommern helfen können. In Köln und Dresden arbeiten Rettungsdienste und Feuerwehr trotz voller Auslastung weiter, damit Menschen in Not Hilfe bekommen.