Im Landtag von Niederösterreich wird diese Woche über das Budget für 2027 und 2028 diskutiert, und die Parteien sind sich nicht einig.

Ein Budget ist der Plan der Regierung, wie viel Geld sie einnimmt und ausgibt. In Niederösterreich haben die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ einen Plan für die nächsten beiden Jahre vorgestellt. Für 2027 sind Ausgaben von 10,5 Milliarden Euro geplant, für 2028 sogar 10,923 Milliarden Euro. Die Einnahmen sind allerdings etwas niedriger als die Ausgaben.

Die Regierung sagt, sie spart Geld. Zum Beispiel soll im Straßenbau und bei Landesgebäuden weniger ausgegeben werden. Die Opposition – also die Parteien, die nicht in der Regierung sind – findet das nicht gut. SPÖ, Grüne und NEOS sagen, dass wichtige Themen wie Pflege, Gesundheit und Klimaschutz zu kurz kommen. Sie kritisieren auch, dass das Land immer mehr Schulden macht, bis 2028 sollen es fast 12 Milliarden Euro sein.

Die Grünen-Politikerin Helga Krismer meint, das Budget sei wie ein „Drüberschwindeln bis zur nächsten Wahl". Die NEOS-Politikerin Indra Collini findet das Budget „mutlos". Die Regierung verteidigt sich und sagt, sie sei ehrlich und sage klar, was geht und was nicht. Die Debatte dazu läuft am Mittwoch und Donnerstag im Landtag.