Der Budgetausschuss des österreichischen Parlaments berät über die Finanzen der nächsten zwei Jahre – mit weniger Personal und mehr Digitalisierung.
Stell dir das Parlament wie ein großes Unternehmen vor: Es hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Budget und viele Aufgaben. Im Moment wird darüber diskutiert, wie viel Geld dem Parlament in den Jahren 2027 und 2028 zur Verfügung steht. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz hat Einsparungen angekündigt. Konkret heißt das: 2028 sollen sieben Stellen weniger besetzt sein als heute, und bis 2031 sogar 29 Stellen weniger.
Gleichzeitig wird das Parlament digitaler. Künstliche Intelligenz, also Computerprogramme, die Aufgaben übernehmen, soll zum Beispiel bei Protokollen und in der Software-Entwicklung helfen. Die Demokratiewerkstatt, ein Programm für junge Besucherinnen und Besucher, bekommt einen neuen Online-Auftritt für 1,5 Millionen Euro.
