Die Regierung will das Gesundheitssystem in Österreich umbauen, doch nicht alle finden das gut.
Beim sogenannten Reformgipfel haben Bund, Länder, Gemeinden und die Sozialversicherung darüber diskutiert, wie das Gesundheitssystem besser werden soll. Es geht zum Beispiel darum, wer welche Behandlungen zahlt und wie man schneller einen Arzt oder ein Spital erreichen kann. Auch die Gesundheitshotline 1450 soll ausgebaut werden, bei der man rund um die Uhr medizinische Hilfe am Telefon bekommt.
Politikerinnen und Politiker aus den Bundesländern, Ärztekammer, Gewerkschaft und Wirtschaft haben sich die Pläne genau angeschaut. Viele finden die Idee grundsätzlich gut, weil das System aktuell sehr teuer ist. Manche aber sagen: Es bleibt zu vage, welche konkreten Schritte wirklich passieren sollen. Der Landeshauptmann des Burgenlands, Hans Peter Doskozil, hat sogar gesagt, der Gipfel sei vor allem eine Inszenierung gewesen. Das Burgenland will zum Beispiel keine Spitalsschließungen mitmachen.
