Andreas Huss übernimmt die Leitung der Österreichischen Gesundheitskasse – und will, dass die geplante Gesundheitsreform bei den Menschen ankommt.
Stell dir vor, du rufst beim Arzt an und bekommst erst in Wochen einen Termin – das ärgert viele. Genau das soll sich laut Andreas Huss ändern. Er ist ab 1. Juli der neue Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse, kurz ÖGK. Das ist die größte Krankenkasse in Österreich.
Huss sagt selbst: 'Die Reform lebt davon, dass die Menschen etwas spüren.' Damit meint er: Es reicht nicht, dass Politikerinnen und Politiker Papiere unterschreiben. Am Ende müssen Termine beim Arzt oder im Spital wirklich schneller gehen. Die Reform wird gerade zwischen Bund, Ländern und Gemeinden verhandelt.
Es gibt schon ein Zwischenergebnis – also eine Art ersten Entwurf. Aber manche Punkte sind noch offen. Zum Beispiel: Wie viel Geld fließt wohin? Und welche Angebote werden in den Regionen ausgebaut? Huss will sich darum kümmern, dass die Versicherten – also alle, die in die Kasse einzahlen – bald etwas davon merken.
