Immer mehr Menschen verlassen Südafrika, weil sie dort nicht mehr sicher sind.

In Südafrika gab es in den letzten Monaten große Proteste gegen ausländische Mitbürger. Dabei wurden mindestens vier Menschen getötet. Die Demonstrierenden forderten, dass Menschen ohne gültige Papiere das Land bis Ende Juni verlassen müssen. Mehr als 160.000 Menschen haben daraufhin das Land verlassen, die meisten kamen aus Simbabwe und Malawi, viele auch aus Ghana, Kenia, Lesotho, Mosambik, Nigeria und Uganda.

Viele Regierungen in Afrika und internationale Organisationen helfen jetzt. Sie schicken Busse und Flugzeuge, um ihre Bürger sicher nach Hause zu bringen. Die Vereinten Nationen und die Afrikanische Union haben Hilfen angeboten und fordern, dass alle Menschen in Südafrika geschützt werden. Auch die südafrikanische Polizei und das Militär sind in betroffenen Gebieten im Einsatz.

Wenn du so etwas in den Nachrichten siehst, kannst du selbst aktiv werden: Informiere dich aus seriösen Quellen, sprich mit Freunden oder deiner Familie darüber und unterstütze Hilfsorganisationen, die sich für Schutz und faire Behandlung von Geflüchteten einsetzen. Respekt und ein offener Blick auf andere Kulturen beginnen oft im eigenen Umfeld.