Wegen Angriffen auf afrikanische Arbeitskräfte haben viele Menschen aus Malawi ihr Leben in Südafrika aufgegeben und sind in Bussen nach Hause gefahren.

Stell dir vor, du arbeitest in einem fernen Land, schickst Geld nach Hause und plötzlich greifen Menschen dich an, nur weil du Ausländer bist. Genau das ist in Südafrika passiert: Viele Malawier wurden bedroht oder angegriffen. Aus Angst sind deshalb in wenigen Tagen mehr als 38.000 Menschen mit über 570 Bussen zurück nach Malawi gefahren. Auf der langen Reise sind sechs Menschen gestorben, die schon vorher krank waren.

Die Regierung von Malawi hat sofort gehandelt und eigene Busse geschickt, um die Leute abzuholen. Hilfsorganisationen kümmern sich an der Grenze um die Ankommenden, versorgen sie mit Essen und medizinischer Hilfe. Auch die mosambikanische Regierung hat zuvor schon Landsleute aus Südafrika ausgeflogen. Südafrikas Außenministerium hat versprochen, die Sicherheit aller Menschen im Land besser zu schützen.