Viele Menschen, die zum Arbeiten nach Südafrika gegangen waren, mussten fliehen und stehen in ihren Herkunftsländern jetzt ohne Job und Wohnung da.

Was ist passiert? Nach Protesten gegen Migranten kam es in Südafrika zu Übergriffen. Häuser wurden verwüstet, Läden geplündert, Familien mussten nachts fliehen. Besonders betroffen waren Menschen aus Simbabwe, Malawi, Sambia und Mosambik, die in Südafrika ohne Papiere arbeiteten. Viele kehrten nur mit den Kleidern am Leib in ihre Dörfer zurück.

Wer hilft? Die Regierungen mehrerer Länder haben kostenlose Busse und Flüge organisiert, damit ihre Bürger sicher nach Hause kommen. Auch Helfer vor Ort wie Weston Willie in Kapstadt kümmern sich um die Rückkehr. Internationale Organisationen wie die IOM setzen sich laut ihrem Chef Yitna Getachew für Deeskalation ein. Psychologin Lisa Thompson-Smeddle weist aber darauf hin, dass Rückkehr allein noch kein sicheres Leben bedeutet.

Was kannst du tun? Informiere dich über die Hintergründe – etwa warum Menschen überhaupt ihr Land verlassen mussten. Hilf mit, Vorurteile abzubauen, indem du Freundinnen und Freunden erklärst, was Migration bedeutet. Werde aktiv in Initiativen, die sich für faire Arbeitsbedingungen und sichere Wege für Migranten einsetzen.

Warum ist das für dich wichtig?

Das Thema zeigt, wie Ausgrenzung und wirtschaftliche Not Familien weltweit treffen – und warum Solidarität über Grenzen hinweg zählt.