Der kolumbianische Nationalspieler Jaminton Campaz hat nach dem WM-Aus Morddrohungen bekommen und darf vorerst nicht nach Hause reisen.

Was ist passiert? Jaminton Campaz ist ein Fußballer aus Kolumbien, der in Argentinien spielt. Er hat bei der WM in einem ganz wichtigen Spiel einen Elfmeter verschossen. Danach haben wütende Leute ihm und seiner Familie mit dem Tod gedroht. Campaz kann deshalb gerade nicht sicher nach Kolumbien zurückreisen. Sein Heimatverband hat die Drohungen bestätigt und öffentlich kritisiert.

Wer hilft? Der kolumbianische Fußballverband hat sich deutlich gegen die Drohungen gestellt. Er hat die Staatsanwaltschaft gebeten, die Täter zu finden und zu bestrafen. Campaz hat sich selbst an die Menschen in seinem Land gewandt und sie gebeten, auch bei Enttäuschung respektvoll zu bleiben. Er sagt, kein Sport verdiene Hass oder Angst.

Was kannst du tun? Auch du kannst im Kleinen etwas tun, wenn du Fußball schaust oder selbst spielst. Behandle andere Fans und Spieler immer mit Respekt, egal ob gewonnen oder verloren wurde. Sprich mit Freunden oder Erwachsenen, wenn du im Internet oder im Stadion Drohungen oder Gewaltaufrufe siehst. Denk daran: Eine schlechte Leistung im Sport rechtfertigt niemals, einen Menschen zu bedrohen.