Die Schweiz hat Kolumbien im Elfmeterschießen besiegt und trifft jetzt im WM-Viertelfinale auf Argentinien.
Stell dir vor, 120 Minuten Fußball und kein einziges Tor – und dann wird alles im Elfmeterschießen entschieden. Genau so ist es der Schweiz passiert. In Vancouver trat die Schweiz gegen Kolumbien an, und nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 0:0. Im Elfmeterschießen musste also entschieden werden, wer weiterkommt.
Das Elfmeterschießen war richtig spannend. Zehn Mal traten Spieler an. Manuel Akanji war der einzige Schweizer, der seinen Elfmeter nicht traf – er schoss über das Tor. Aber Keeper Gregor Kobel hielt einen Elfmeter von Cucho Hernandez. Am Ende stand es 4:3 für die Schweiz.
Der entscheidende Elfmeter kam von Ruben Vargas. Er war erst spät ins Spiel eingewechselt worden, weil er sich nicht ganz fit fühlte. Trotzdem traf er eiskalt und schickte die Schweiz ins Viertelfinale.
Für die Schweiz ist es etwas ganz Besonderes. Die Eidgenossen stehen zum vierten Mal überhaupt in einem WM-Viertelfinale – nach 1934, 1938 und 1954. Und zum ersten Mal haben sie bei einer WM zwei Spiele in der K.o.-Runde gewonnen.
Im Viertelfinale wartet jetzt ein echter Brocken: Argentinien mit Lionel Messi. Das Spiel findet am Sonntag um 3 Uhr nachts (MEZ) in Kansas City statt. Messi ist 39 Jahre alt und jagt bei dieser WM noch Rekorde.
56.000 Zuschauer waren im Stadion in Vancouver. Mit dabei war auch Jürgen Klopp, der bald die deutsche Nationalmannschaft trainieren wird. Das Stadion war das letzte WM-Spiel außerhalb der USA – ab jetzt finden alle Spiele in Amerika statt.
Warum ist das für dich wichtig?
Wenn du Fußball magst, ist das ein echtes Drama: Wer weiterkommt, entscheidet sich erst im Elfmeterschießen – und die Schweiz schreibt Geschichte.