In Sachsen-Anhalt haben sich viele Bildungs-Organisationen zusammengetan, um gegen die Ideen der AfD für Schulen und Kitas zu protestieren.

Was ist passiert? Die AfD liegt in Umfragen für die Landtagswahl im September bei etwa 40 Prozent. In ihrem Wahlprogramm stehen viele Änderungen für Schulen: Der Unterricht soll patriotischer werden, Kinder mit und ohne Behinderung sollen nicht mehr zusammen lernen, und ein Programm gegen Rassismus soll kein Geld mehr bekommen. Die AfD wird vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

Wer hilft? Rund 20 Organisationen – darunter Gewerkschaften wie der DGB und die GEW, Kirchen und der Kinder- und Jugendring – haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie sagen: Bildung muss für alle da sein, unabhängig von politischer Meinung. Sie wollen verhindern, dass die Politik die Schulen für ihre Zwecke benutzt.