Der Autokonzern Volkswagen verkauft 51 Prozent seiner Motoren-Tochter Everllence an den Finanzinvestor Bain Capital und nimmt dafür 7,4 Milliarden Euro ein.
Everllence ist ein bekannter Hersteller von großen Motoren, Turbomaschinen und Lösungen für weniger CO₂-Ausstoß. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Augsburg, beschäftigt etwa 16.000 Menschen und macht rund 4,9 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Früher hieß es MAN Energy Solutions, seit 2025 heißt es Everllence.
Käufer ist Bain Capital, eine große Firma, die in andere Unternehmen investiert. Volkswagen will aber 49 Prozent der Anteile behalten und damit weiter mitentscheiden, wohin sich Everllence entwickelt. Über die Verwendung des Geldes aus dem Deal entscheidet Volkswagen später.
Eine wichtige Nachricht für die Beschäftigten: Alle fünf Standorte in Deutschland bleiben mindestens bis 2030 bestehen. Betriebsbedingte Kündigungen – also Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen – sind dort in diesem Zeitraum ausgeschlossen. In Frankreich läuft noch ein Beteiligungsverfahren mit dem Betriebsrat, bevor der Verkauf dort endgültig wirksam wird.
