Ein Finanzinvestor übernimmt den größten Teil von Everllence, einer Tochterfirma von Volkswagen.
Everllence baut Dieselmotoren und gehört bisher zum Volkswagen-Konzern. Jetzt hat die Firma Bain den Zuschlag bekommen und kauft 51 Prozent der Anteile. Volkswagen behält 49 Prozent und will auch in Zukunft mitbestimmen. Der Deal soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Außer Bain haben sich auch der Finanzinvestor CVC und ein Konsortium unter Führung der schwedischen Firma EQT um Everllence beworben. Insider hatten den Wert des Unternehmens auf rund 8,5 Milliarden Euro geschätzt. Bain übernimmt die knappe Mehrheit an Everllence.
Für Volkswagen bringt der Verkauf rund 7,4 Milliarden Euro ein. Das Geld soll helfen, den Konzern umzubauen. Volkswagen steckt in einer Krise: In China laufen die Geschäfte schlecht, und US-Präsident Donald Trump hat hohe Zölle auf Autos verhängt. Mit dem frischen Geld will VW-Chef Blume die Rendite bis 2030 deutlich steigern. Dafür sollen unter anderem Kapazitäten für 500.000 Autos pro Jahr in Deutschland abgebaut werden.
