Der US-Chiphersteller Micron hat starke Geschäftszahlen vorgelegt und seine Aktie legte daraufhin kräftig zu – doch an den deutschen Börsen lief es eher durchwachsen.

Stell dir vor, ein großes Unternehmen stellt neue Zahlen vor und alle reden darüber. Genau das ist gerade mit Micron passiert. Der Konzern baut Speicherchips, die in Handys, Computern und Servern stecken. Nach seinen Quartalszahlen schnellte die Micron-Aktie im nachbörslichen US-Handel um 15,78 Prozent nach oben. Das ist ein riesiger Sprung für einen so großen Konzern.

Aber in Deutschland war die Stimmung am gleichen Tag eher gedämpft. Der DAX, der wichtigste deutsche Aktienindex, verlor 0,62 Prozent und stand am Ende bei 24.740 Punkten. Das klingt erstmal wenig, aber an der Börse zählt jeder Prozentpunkt. Besonders hart traf es den Rüstungskonzern Rheinmetall, dessen Aktie um 18,65 Prozent abstürzte. Grund dafür war, dass ein großes Fregattenprogramm gestoppt wurde.