Beim Autobauer Volkswagen könnten laut Medienberichten weltweit bis zu 100.000 Stellen wegfallen – auch vier Werke in Deutschland sind bedroht.
Was ist passiert? Volkswagen ist einer der größten Autobauer der Welt und hat nach Informationen des "Manager Magazins" und des NDR Pläne für einen riesigen Stellenabbau erstellt. Demnach sollen bis zu 100.000 der rund 657.000 Jobs im Konzern wegfallen. Betroffen wären Werke in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Ein VW-Sprecher spricht von einer "umfassenden Transformation", will den Bericht aber nicht im Detail bestätigen. Erst am 9. Juli soll der Aufsichtsrat entscheiden.
Wer hilft? Die IG Metall und der VW-Betriebsrat haben bereits klargemacht, dass sie gegen Werksschließungen kämpfen werden. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es, man werde solche Pläne "mit aller Macht verhindern". Auch die Politik ist alarmiert: Niedersachsen ist als Anteilseigner direkt betroffen, und das Bundeswirtschaftsministerium betont, jede Schließung von Standorten in Deutschland verhindern zu wollen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer warnt: "Wenn dieses Unternehmen aufgibt, dann ist das fatal für unser ganzes Land."
