Immer mehr Unternehmen in Deutschland können ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen und melden Insolvenz an. Besonders hart trifft es das Gastgewerbe, die Baubranche und den Verkehr.

Was ist passiert? Im April 2026 haben laut dem Statistischen Bundesamt 2.276 Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das sind 7,1 Prozent mehr als im April des Vorjahres. Eine Insolvenz bedeutet, dass ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bezahlen kann und sich an ein Gericht wendet. Über mehrere Monate hinweg liegen die Zahlen damit deutlich über dem Niveau der vergangenen Jahre.

Wer hilft? Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und das Statistische Bundesamt beobachten die Entwicklung genau und veröffentlichen regelmäßig Zahlen. So können Politik, Banken und Kammern frühzeitig erkennen, wo Unternehmen Unterstützung brauchen. Auch die Industrie- und Handelskammern beraten betroffene Firmen und versuchen, Wege aus der Krise aufzuzeigen.