Immer weniger große Unternehmen in Deutschland schaffen es, nach einer Pleite wieder auf die Beine zu kommen. Eine neue Studie zeigt, warum das so ist.

Was ist passiert? Eine Beratungsfirma namens Falkensteg hat sich 486 große Firmen angeschaut, die pleitegegangen sind. Im Jahr 2020 wurden noch 57 von 100 Firmen gerettet. Im letzten Jahr waren es nur noch etwa 32 von 100. Das heißt: Heute geht eine Insolvenz viel öfter wirklich zu Ende, statt ein neuer Anfang zu sein.

Wer hilft? Die Studie zeigt, dass manche Branchen mehr Chancen haben als andere. Firmen im Gesundheitswesen oder in der Logistik werden oft gerettet, weil sie Fachkräfte, Standorte oder wichtige Kundenkontakte haben. Im Maschinenbau helfen Patente und moderne Maschinen dabei, dass ein Investor einsteigt. Auch Transportunternehmen sind interessant, weil Käufer dort Fahrer, Fuhrparks und Standorte gleich mit übernehmen können.

Was kannst du tun? Wenn du dich für Wirtschaft interessierst, lohnt es sich, Berufe rund um Sanierung, Recht oder Finanzen im Blick zu behalten. Dort werden Fachleute gebraucht, die Firmen durch schwierige Zeiten begleiten. Auch in der Schule helfen dir Themen wie Rechnungswesen oder Wirtschaftskunde, solche Nachrichten besser zu verstehen.