Im ersten Halbjahr 2026 haben Investoren 472 Millionen Euro in österreichische Start-ups gesteckt – so viel wie seit vier Jahren nicht mehr.
Stell dir vor, du gründest eine Firma und plötzlich interessieren sich große Investoren für deine Idee. Genau das ist im ersten Halbjahr 2026 in Österreich passiert: 472 Millionen Euro sind in junge Unternehmen geflossen. Das sind 329 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres, als es nur 110 Millionen Euro waren. Insgesamt wurden 97 Firmen finanziert – so viele wie nie zuvor in einem Halbjahr. Zum Vergleich: 2022 waren es 884 Millionen Euro, aber damals war die Stimmung auch besonders heiß.
Die größten Summen gingen an zwei Wiener Unternehmen: Waterdrop stellt Brausewürfel her und bekam 100 Millionen Euro. Gropyus baut modulare Holzhäuser und erhielt ebenfalls 100 Millionen Euro. Weitere bekannte Deals: Aviloo (Analyse von E-Auto-Batterien) bekam 30 Millionen, das Raumfahrt-Unternehmen Enpulsion 22,5 Millionen, das Tiroler Green-Tech-Startup Reps 20,2 Millionen und das Wiener HealthTech-Unternehmen nyra health 20 Millionen.
