Eine Studie des Onlinebrokers flatex zeigt, dass österreichische Anlegerinnen und Anleger etwa die Hälfte ihres Depotvolumens in heimische Firmen stecken.
Was ist passiert? Der Onlinebroker flatex hat sich die Depots seiner rund 420.000 Kundinnen und Kunden in Österreich angeschaut. Dabei kam heraus: Ungefähr 50 Prozent des Geldes, das sie an der Börse angelegt haben, liegt in österreichischen Firmen. Das nennt man "Home Bias" – auf Deutsch: eine starke Vorliebe für das eigene Land.
Welche Aktien sind beliebt? Ganz oben auf der Liste steht der US-Chiphersteller Nvidia, gefolgt von anderen großen US-Techkonzernen. Daneben finden sich aber auch österreichische Unternehmen unter den Top 15. Insgesamt kaufen österreichische Anleger mehr Fonds und ETFs als Kunden aus 15 anderen untersuchten Ländern.
Was lernen wir daraus? Viele österreichische Anlegerinnen und Anleger investieren regelmäßig und langfristig statt kurzfristig zu spekulieren. Das durchschnittliche Depot ist innerhalb eines Jahres von etwa 32.000 Euro auf rund 39.000 Euro gewachsen. Das zeigt: Wer früh anfängt, regelmäßig zu sparen, kann über die Zeit ein Vermögen aufbauen.
