Der Chef der Industriellenvereinigung, Georg Knill, hat den aktuellen Budgetplan der Regierung kritisiert: Er spare zu wenig und bringe zu wenig Entlastung für Unternehmen.
Du hast in der ORF-Sendung "Pressestunde" mit Georg Knill den Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV) gehört. Die IV ist die wichtigste Lobbyorganisation der österreichischen Industrie. Knill hat gesagt, dass das Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 – also der gemeinsame Finanzplan für zwei Jahre – zu wenig spare. Geplant sind 5,1 Milliarden Euro an Einsparungen. Knill findet: Das ist zu wenig, "an der unteren Kante" des Notwendigen. Wenn man gar keine neuen Schulden mehr machen wolle, ein sogenanntes Null-Budget, bräuchte man pro Jahr sogar 15 Milliarden Euro an Einsparungen.
