Die österreichische Regierung hat einen Plan für den Staatshaushalt der nächsten zwei Jahre vorgestellt – mit vielen Änderungen, die verschiedene Gruppen betreffen.
Was ist passiert? Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat sich auf ein Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 geeinigt. Insgesamt will der Staat 5,1 Milliarden Euro umschichten – also Geld einsparen oder anders verteilen. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) stellt den Plan am Mittwoch im Parlament vor. Er sagt: "Es müssen alle einen Beitrag zur Konsolidierung leisten". Das bedeutet: Alle sollen einen Teil zum Sparen beitragen. Konkret sollen Unternehmen etwas mehr Körperschaftsteuer zahlen, Alkohol wird teurer, und Geringverdiener zahlen mehr in die Arbeitslosenversicherung ein. Pensionen werden weniger stark erhöht als die Inflation steigt. Bauern müssen mehr Pensionsbeiträge bezahlen, und es gibt weniger AMS-Hilfen für Langzeitarbeitslose. Gleichzeitig will der Staat in Kindergärten, Arbeitsmarktprogramme und günstigeren Diesel für Bauern investieren.
