Ein Wiener Vermögensverwalter zeigt, dass hohe Gebühren einen großen Teil deiner Pensionsersparnis auffressen können – und bringt ein neues, günstigeres Produkt auf den Markt.
Stell dir vor, du sparst jeden Monat 300 Euro für deine Pension. Nach 30 Jahren könnten daraus mit etwas Glück und einer Rendite von 7 Prozent im Jahr rund 240.000 Euro Gewinn werden. Das klingt erst mal gut. Das Problem: Experten vom Vergleichsportal fynup haben ausgerechnet, dass davon im Schnitt knapp 130.000 Euro an Versicherer und Vermittler gehen – also mehr als die Hälfte. Übrig bleiben würde deutlich weniger. Grund sind hohe Abschlussprovisionen, Kickbacks und Verwaltungsgebühren, die viele klassische Lebensversicherungen teuer machen.
Das Wiener Unternehmen Froots rund um Gründer David Mayer-Heinisch bringt deshalb ein neues Produkt namens „Vorsorgen ohne KESt" auf den Markt. Es ist eine Kombination aus Versicherung und Vermögensverwaltung. Der Clou: Weil das Geld in einer Versicherung steckt, fällt auf die Erträge keine Kapitalertragssteuer (KESt) an. Dafür zahlt man auf die Einzahlungen 4 Prozent Versicherungssteuer. Froots investiert das Geld selbst mit günstigen ETFs und verzichtet auf den klassischen Vertrieb über Versicherungsvertreter. So sollen mehr Kosten beim Sparer bleiben.
