Die österreichische Regierung will im Finanzministerium 500 Stellen streichen – die Gewerkschaft warnt, dass darunter alle Bürgerinnen und Bürger leiden könnten.

Stell dir vor, du wartest ewig auf deine Familienbeihilfe oder deine Steuererklärung bleibt monatelang liegen. Genau davor warnt die Gewerkschaft der Finanz-Beamtinnen und -Beamten. Finanzminister Markus Marterbauer von der SPÖ plant, 500 Planstellen im Finanzministerium zu streichen. Das entspricht laut Gewerkschaft sogar rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, weil oft mehrere Personen eine Planstelle teilen.

Doch es gibt Widerstand. Die Gewerkschaftschefin Christine Pernsteiner und ihre Kolleginnen und Kollegen setzen sich für die Beschäftigten ein. Sie fordern, dass die Regierung zuerst genau prüft, welche Aufgaben wirklich nötig sind und ob man Steuergesetze nicht einfacher machen kann. Beides ist seit Jahren versprochen, aber nie passiert. Auch GÖD-Chef Eckehard Quin hat die Forderungen unterschrieben.