Im Bundesrat haben mehrere Bundesländer scharfe Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen der Regierung im Gesundheitswesen geübt und wollen das Vorhaben zumindest verzögern.
Im Bundesrat haben die Länder den Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) deutlich kritisiert. Sie sagen: Das Sparpaket ist zu hart. Vor allem auf dem Land, in Flächenländern wie Rheinland-Pfalz oder Sachsen-Anhalt, könnte die Versorgung schlechter werden, weil Kliniken, Arztpraxen und Apotheken weniger Geld bekommen sollen. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) rechnet sogar damit, dass die Länder den Vermittlungsausschuss anrufen. Das ist ein Gremium, in dem Bundestag und Bundesrat nochmal miteinander verhandeln. So können sie das Gesetz zwar nicht stoppen, aber zumindest verlangsamen.
