Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz will im Bundesrat dafür sorgen, dass die Pharmaindustrie im Land stark bleibt.
Zwei große Pharmaunternehmen, Boehringer Ingelheim und Eli Lilly, haben angekündigt, weniger Geld in Deutschland zu investieren. Sie sagen: Das liegt an den Sparplänen der Bundesregierung im Gesundheitswesen. Das bedeutet, der Staat will bei Medikamenten und Gesundheit Geld sparen. Die Unternehmen finden diese Pläne nicht gut.
Ministerpräsident Gordon Schnieder von der CDU findet das problematisch. Er sagt: Rheinland-Pfalz hat eine besonders starke Pharmaindustrie, und die soll auch stark bleiben. Damit meint er: Viele Menschen arbeiten dort, und es werden wichtige Medikamente erforscht. Wenn Unternehmen ihr Geld woanders ausgeben, gehen vielleicht Arbeitsplätze verloren.
Schnielder hat im Bundesrat eine Idee: Er will mit anderen Bundesländern zusammenarbeiten, um die Sparpläne zu verändern. Im Bundesrat sitzen Vertreter aller 16 Bundesländer. Wenn sich mehrere Länder einig sind, können sie gemeinsam Gesetze mitbestimmen. Schnieder sucht also Verbündete, die seine Meinung teilen.
