Die Bundesregierung hält an ihrem Drogenbeauftragten Hendrik Streeck fest, obwohl er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden ist.

Stell dir vor, jemand bekommt ein Kind über eine Leihmutter in den USA. Genau das ist bei Hendrik Streeck passiert. Er ist CDU-Politiker und Drogenbeauftragter der Bundesregierung. Mitte April haben er und sein Mann Paul Zubeil erzählt, dass sie einen Sohn haben. Laut dem Magazin "Bunte" wurde das Baby im US-Bundesstaat Idaho geboren.

Darüber wurde in Deutschland viel diskutiert. Viele fragten sich: Darf ein Regierungsmitglied so etwas tun? Muss er vielleicht seinen Job abgeben? Die Bundesregierung hat darauf klar geantwortet: Nein. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat gesagt, dass Streecks Privatleben nichts mit seinem politischen Job zu tun hat.

Kornelius hat auch einen Satz gesagt, der wichtig ist: "Und deswegen bitte ich, diese sehr klare Unterscheidung auch zu respektieren." Damit meint er: Was jemand privat macht, ist nicht automatisch ein Problem für den Job – solange es legal ist und nicht gegen die eigenen politischen Aussagen steht.